Rückenstrukturen (Thorakolumbalfaszie und Erector spinae)
Beckengürtel und untere Extremität (Glutaeus max., tiefe Hüftrotatoren, Quadriceps, Hamstrings, Fascia cruris)
Gezielte Techniken zur Behandlung
Nacken & Thorax
Rücken
Beckengürtel
Untere Extremität
Kennen die verschiedenen Faszientypen und -schichten und deren Bedeutung in der strukturellen, funktionellen und integralen Anatomie
Verstehen die Bedeutung der Schwerkraft auf den menschlichen Körper
Erarbeiten Grundlagen für die funktionelle myofasziale Körperanalyse (Body Reading, funktionelle Bewegungstests, strukturelles Listening)
Erkennen mögliche Ursachen von funktionellen Störungen und Restriktionen im myofaszialen System und deren Auswirkungen auf den Organismus
Lernen funktionelle Qualitäten des myofaszialen Systems kennen: Fasziale Spannkraft & Tensegrität / Faszien als Sinnesorgan / Anpassungsfähigkeit
Erhalten einen Überblick über die myofaszialen Behandlungsmöglichkeiten verschiedener Strukturen
PräsenzOffen
Fortgeschrittene
Lymphologie im Fokus: Manuelle Lymphdrainage bei Postoperativen und Posttraumatischen Ödemen
Campus3
09.02.2026 – 11.02.2026
Baden, Campus3
3 Tage
CHF 840
Theoretische Grundlagen der Lymphologie verstehen, einschliesslich topographischer und funktioneller Anatomie des Lymphsystems
Physiologische und pathophysiologische Zustände an Blut- und Lymphgefässen
Grundlagen der Wundheilung und Wundheilungsstörungen
Einbettung der Physikalischen Ödemtherapie in der Behandlung von exsudativen Ödemen
Grundlagen der Kompressionstherapie und relevante Materialien (Pelotten, Wattebinden, Kurzzugbinden, Langzugbinden)
Indikationen und Kontraindikationen für die Physikalische Ödemtherapie
Grundtechniken der Manuellen Lymphdrainage und gezielte Befunderhebung
Spezifische Behandlungssystematik für posttraumatische und postoperative Ödeme sowie für den Wund- und Narbenbereich
Fachgerechtes Anlegen von Kompressionsverbänden und effektive Umsetzung der Kompressionstherapie
Fundierte anatomische und physiologische Kenntnisse praktisch anwenden können
Posttraumatische und postoperative Ödeme professionell in die Rehabilitation integrieren
Verschiedene Ödeme präzise erkennen und unterscheiden durch gezielte Anamnese, Inspektion und Palpation
Stärken und Grenzen therapeutischer Massnahmen bei ÖdempatientInnen realistisch einschätzen und Vorgehen kompetent anpassen
PräsenzOffen
Manuelle Mobilisation des Gehirns und der Hirnnerven
Campus3
26.05.2026
Baden, Campus3
1 Tag / 8.30h
CHF 280
Anatomie, Physiologie, Biomechanik
Schulmedizinische Diagnose von Hirnnervenstörungen
Sicherheitsuntersuchung
Differenzierte Behandlung der 12 Hirnnerven
Die Teilnehmenden frischen ihr Wissen in Anatomie, Physiologie und Biomechanik auf – mit Fokus auf Hirnnerven, Kranium und praxisrelevante Strukturen
lernen die klinische Untersuchung der Hirnnerven nach schulmedizinischem Standard zur gezielten Nervenbestimmung und Risikoeinschätzung
verstehen das Behandlungskonzept aus Schulmedizin, Osteopathie, Mobilisation nervaler Strukturen® und Chiropraktik
erkennen die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit bei Hirnnerven-Symptomkomplexen
definieren Schnittstellen zur Kooperation mit relevanten Fachkräften
erarbeiten eine professionelle Diagnostik- und Therapieempfehlung
OnlineOffen
Online - Pusher und Neglect - evidenzbasiert therapieren
Campus 3
08.06.2026
Online
1 Tag / 8h
CHF 225
Vermittlung neuroanatomischer Hintergründe bei Störungen der Raumkognition
Umgang, Interpretation und praktische Relevanz von Assessments
Differenzierte Therapieplanung nach Krankheitsbild, Schweregrad und Symptomatik
Vorstellung evidenzbasierter und leitlinienorientierter Therapieempfehlungen
Durchführung von gezielten therapeutischen Interventionen
Bedeutung und Tipps zur interdisziplinären Zusammenarbeit
Die Teilnehmenden verstehen die neuroanatomischen Hintergründe bei Störungen der Raumkognition
Klarheit im Umgang, Interpretation und praktische Relevanz von Assessments gewinnen
Differenzierte Therapieplanung nach Krankheitsbild, Schweregrad und Symptomatik
Evidenzbasierte und leitlinienorientierte Therapieempfehlungen kennen
Sicherheit in der Durchführung von gezielten therapeutischen Interventionen gewinnen
Bedeutung und Tipps zur interdisziplinären Zusammenarbeit erhalten
PräsenzOffen
Professionelle Beziehungsgestaltung – die Kraft der klaren Grenze
Campus 3
22.06.2026 – 23.06.2026
Baden, Campus3
2 Tage
CHF 560
Inhalte
Systemische Überlegungen zur Beziehungsgestaltung
Verschiedene Kommunikationsmodelle
Elemente aus der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg
Kliententypen nach Steve de Shazer
Professionelle Person vs. Privatperson
Eigener Raum vs. fremder Raum
Sensibilisierung für Projektionen und Übertragungsphänomene
Reflexion eigener Verhaltensweisen im individuellen professionellen Kontext
systemische Techniken für Eigensupervision und Selbstmanagement
Elemente aus Körperorientierter Psychotherapie und Aufstellungsarbeit
Lösungsorientierte Supervision falls gewünscht
Methoden
Theoretische Anregungen
Demonstrationen
Selbstreflektionsangebote
Kleingruppenarbeit
Austausch im Plenum
Körperübungen
Fallbesprechungen
Die Teilnehmenden setzen sich mit persönlichen Themen und Verhaltensweisen in Bezug auf die eigene berufliche Rolle auseinander
erweitern den eigenen Handlungsspielraum, individuell auf die Beziehungs- und Kommunikationsweisen des Gegenübers eingehen zu können und angemessen Grenzen setzen zu können
erhalten unterschiedliche theoretische und praktische Ansätze und probieren diese aus
besprechen Fallbeispiele der Teilnehmenden und Supervisionsanliegen
PräsenzOffen
Funktionelle Organstörungen und ihr Bezug zur Halswirbelsäule sowie zur oberen und mittleren Brustwirbelsäule
Campus3
25.08.2026
CHF 915
Schwerpunkt: Organe mit Bezug zur HWS sowie zur oberen und mittleren BWS
Einführung in begleitende manualtherapeutische und osteopathische Techniken
praktische Übungen zu direkten und indirekten Techniken aus der Viszeral- und Faszientherapie
Erarbeitung effektiver Therapiepläne
Verhaltensempfehlungen für Patient*innen
intensives Üben aller relevanten Grifftechniken
Die Teilnehmenden:
wissen, wie anatomische und funktionelle Bezüge von Lunge, Herz, Ösophagus, Magen und Leber zur HWS sowie oberen/mittleren BWS aufgebaut sind.
verstehen, wie funktionelle Organstörungen entstehen und welchen Einfluss sie auf Beschwerden an der Wirbelsäule haben.
können diagnostische Techniken wie General Listening, Local Listening, Thermodiagnostik und spezifische Organtests anwenden.
lernen, gezielte osteopathische und manualtherapeutische Techniken zur Mobilisation und Behandlung dieser Organe einzusetzen.
können strukturierte Therapiekonzepte entwickeln, diese praktisch umsetzen und effektiv in die tägliche Arbeit integrieren.
Dieser Kurs soll Therapeutinnen befähigen, relevante Läsionsketten zu erkennen, effektiv zu behandeln und so ihre Therapie bei Wirbelsäulenpatientinnen deutlich zu erweitern